Medienbruch kostet Zeit

Elektronisch abrechnen und trotzdem Papierpakete verschicken?

Hilfsmittelleistungserbringer, die nach §302 SGB V abrechnen, sind heute mit einem strukturellen Widerspruch konfrontiert: Die Abrechnung selbst läuft elektronisch, aber rechnungsbegründende Belege wie Verordnungen und Liefernachweise müssen weiterhin physisch per Post an den Kostenträger geschickt werden.

Sie kennen das Problem: Der Abrechnungsprozess ist digital aufgesetzt, aber die Belege wandern trotzdem durch Drucker, Ordner und Poststelle. Dieser Medienbruch kostet täglich Zeit, erzeugt Fehler und bindet Kapazitäten, die im Versorgungsalltag sinnvoller eingesetzt wären.

Kennen Sie folgende Herausforderungen

Sortieren & Zuordnen (Akte/Patient/Kasse)

Laufende Sach- & Archivkosten (Papier, Toner, Porto, Fläche)

Versand & Postlaufzeiten (verzögerter Durchlauf)

Drucken & Kopieren von Belegen

Rückfragen & Fehlerkorrekturen durch Medienbrüche

Heften & Paketvorbereitung (manuelle Beleglogistik)

ImageLink im Überblick

Das Verfahren für die elektronische Abrechnung §302 kurz erklärt

01.

Qualifiziert signieren

Jedes Blatt wird gemäß TR-RESISCAN qualifiziert gesiegelt, sodass Unveränderbarkeit und Authentizität nachweisbar sind.

02.

Imageverzeichnis erstellen

Die signierten Belege werden strukturiert gebündelt und eindeutig der Abrechnung zugeordnet.

03.

Sicher übertragen

Imageverzeichnis und Abrechnungsdaten werden verschlüsselt per SFTP an den Kostenträger übermittelt.

04.

Systemintegriert verarbeiten

Die Zuordnung der Belege zur Abrechnung erfolgt aus der bestehenden Systemlandschaft heraus, ohne Systemwechsel.

05.

Papier ablösen

Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist können Papieroriginale durch die signierten Dateien ersetzt werden.

Ihre Vorteile mit ImageLink

01

Weniger manuelle Routine

Drucken, Sortieren und Zusammenheften entfällt vollständig. Ihr Team konzentriert sich auf Prüfungen, Sonderfälle und Qualitätssicherung – nicht auf Papierlogistik.

02

Kürzere Durchlaufzeiten & schnellere Liquidität

Abrechnungen lassen sich vollautomatisch verarbeiten – auch unbeaufsichtigt über Nacht. Weil der Postweg entfällt, ist ein deutlich schnellerer Zahlungseingang möglich. Das entlastet den Tagesbetrieb und verbessert die Planungssicherheit.

03

Mehr Prozesssicherheit & Transparenz

Weniger Medienbrüche bedeuten weniger Fehler. Jeder Beleg ist vollständig nachvollziehbar – digital archiviert, rechtssicher signiert, jederzeit abrufbar.

04

Dauerhaft sinkende Sachkosten

Papier-, Toner-, Porto- und Archivkosten sinken strukturell. Ab ca. 20.000 Rechnungen pro Jahr bei Selbstabrechnung ist ein positiver ROI realistisch.

Beispiele aus dem laufenden Betrieb

Bewährt in der Praxis: Digitale §302-Abrechnung mit ImageLink

Sanitätshaus Urban & Kemmler GmbH

Als eines der ersten mittelständischen Sanitätshäuser in Bayern hat die Sanitätshaus Urban & Kemmler GmbH (Standorte in Weiden, Neumarkt, Bayreuth, Regensburg, Nürnberg u. a.) zum 15. Oktober 2025 auf volldigitale Abrechnung mit ImageLink umgestellt – in Zusammenarbeit mit der AOK Bayern und integriert in die Abrechnungssoftware Acriba.

Es ist ein Meilenstein für uns, endlich digital abrechnen zu können und uns das sinnlose Bedrucken und Sortieren von Papierbelegen zu sparen. Die intensive und sehr effiziente Zusammenarbeit sowohl mit der AOK Bayern als auch der M Assist GmbH war Grundvoraussetzung für das Gelingen des Projekts."
- Bernd Urban, Geschäftsführer, Sanitätshaus Urban & Kemmler GmbH

Zuther + Hautmann GmbH

Zuther + Hautmann GmbH hat ImageLink erfolgreich in den laufenden Abrechnungsbetrieb integriert. Ergebnis: vollautomatische Verarbeitung, spürbare Entlastung im Tagesgeschäft, dauerhaft reduzierte Sachkosten.

Die Abrechnung läuft heute vollautomatisch über Nacht – manuelle Routinetätigkeiten wie Drucken und Zusammenheften entfallen und unsere Mitarbeitenden können sich auf Prüfungen und Sonderfälle konzentrieren."
- Sven Ruthenberg, Zuther + Hautmann GmbH

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Für Abrechnung und IT

So funktioniert ImageLink im Detail

Welche Belege werden verarbeitet?

Rechnungsbegründende Unterlagen, die im Rahmen der §302-Abrechnung bisher als Original bzw. papiergebunden eingereicht werden mussten, werden im ImageLink-Verfahren digital bereitgestellt und eindeutig der Abrechnung zugeordnet. Dazu zählen typischerweise Verordnungen und Liefernachweise.

Wichtig im Alltag:

✔ Vorder- und Rückseite werden berücksichtigt

✔ Jedes Blatt wird einzeln verarbeitet

✔ Liegen Unterlagen bereits digital vor, können sie ohne erneuten Scan in den Prozess übernommen werden

Wie wird die Rechtssicherheit hergestellt?

Damit ein digitaler Beleg das Papieroriginal ersetzt, muss die Echtheit und Unveränderbarkeit nachweisbar sein. Dafür werden die Belege qualifiziert gesiegelt. Das Siegel bestätigt die rechtssichere Herkunft und stellt sicher, dass nachträgliche Änderungen erkennbar wären.

Im Signaturprozess wichtig:

✔ Qualifizierte Signatur bzw. Siegel gemäß TR-RESISCAN

✔ Signatur erfolgt zeitnah nach dem Scan

✔ Das organisatorische und technische Verfahren wird dokumentiert, angelehnt an die eIDAS-Vorgaben

Wie kommt das Paket zum Kostenträger?

Die signierten Belege werden strukturiert gebündelt und als Imageverzeichnis zusammen mit der Sammelabrechnung an den Kostenträger übertragen. Die Übermittlung erfolgt über einen gesicherten Transportweg.

So läuft die Übertragung ab:

✔ Imageverzeichnis wird eindeutig der jeweiligen Abrechnung zugeordnet

✔ Versand der Abrechnungsdaten und der Belegdateien erfolgt gemeinsam

✔ Übertragung per SFTP über TLS-verschlüsselte Verbindung

Weitere Informationen zu ImageLink

Due Dilligence

Referenzen

Due Dilligence

Ressourcen

Start-Up & Concept

Häufig aufkommende Fragen

Von der Analyse bis zum Go-live

Warum M Assist der richtige Partner für ImageLink ist

Einordnung Ihrer Voraussetzungen

Wir analysieren, welche Krankenkassen, Systeme und Prozesse betroffen sind – und schaffen damit die Grundlage für eine reibungslose Umsetzung.

Technische Systemintegration

ImageLink wird in Ihre bestehende Abrechnungssoftware integriert, ob Acriba, KUMAVISION med, Sanivision oder eine andere Systemumgebung. Ohne Systemwechsel.

Test & kontrollierter Parallelbetrieb

Vor dem vollständigen Umstieg läuft das Verfahren kontrolliert parallel. So stellen wir sicher, dass der Go-live stabil und ohne Überraschungen verläuft.

Go-live im laufenden Betrieb

Die Einführung erfolgt so, dass Ihr Tagesgeschäft nicht unterbrochen wird. Kassenabstimmung, Prozessdokumentation und Signatur-Setup laufen koordiniert im Hintergrund.

Organisation

Ressourcen

Voraussetzungen

Was Sie für die Einführung von ImageLink brauchen

Die Einführung von ImageLink erfordert Vorbereitung, aber sie muss Ihren Betrieb nicht auf den Kopf stellen. Hier sind die konkreten Voraussetzungen:

✔ Digitalisierung der Papierbelege (Farbscan, mind. 200 dpi)
✔ Qualifizierte Signatur der gescannten Images
✔ Vereinbarung mit den relevanten Krankenkassen zum ImageLink-Verfahren
✔ Kompatibles Abrechnungssystem

Das gesamte Signatur- und Übertragungsverfahren muss organisatorisch und technisch dokumentiert sein – angelehnt an die eIDAS-Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste. M Assist GmbH übernimmt diese Prozessdokumentation als Teil der Implementierung.

Wir planen die Einführung so, dass der Umstieg kontrolliert, testbar und ohne Betriebsunterbrechung verläuft. Die Erfahrung aus mehreren Implementierungen zeigt: Ein strukturierter Einstieg ist entscheidend für einen reibungslosen Go-live.

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Ihre Fragen, unsere Antworten

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Katharina Samardzic

Sales Managerin