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Future Lab 2026
Orientierung für Unternehmen in Homecare, Sanitätshaus und Medizintechnik
Das Gesundheitswesen steht vor einer Phase tiefgreifender Veränderung. Technologische Entwicklungen, neue Anforderungen an die Versorgung, Fachkräftemangel, Digitalisierung und veränderte Patientenerwartungen treffen gleichzeitig auf gewachsene Strukturen. Für Unternehmen in Homecare, Sanitätshaus und Medizintechnik entsteht daraus eine strategische Herausforderung: Welche Entwicklungen sind wirklich relevant – und wie lassen sie sich in konkrete Entscheidungen übersetzen?
Genau dieser Frage widmete sich das Future Lab 2026 von M Assist. Am 3. und 4. März 2026 kamen in Köln mehr als 100 Entscheiderinnen und Entscheider aus Versorgung, Industrie, Technologie und Krankenkassen zusammen, um Marktveränderungen einzuordnen, Zukunftsszenarien zu bewerten und Prioritäten für die eigene Organisation abzuleiten.
„Auch die Entwicklung schreitet immer schneller voran. Deshalb sollte man keine Angst davor haben, dass sich die Zukunft schneller verändert – man muss einfach anfangen, Teil davon zu werden.“
Ben Bake, Geschäftsführer, aiutanda HTM Hilfsmittel & Therapiemanagement GmbH
Das Future Lab ist ein zweijähriges Strategie- und Branchenevent von M Assist für Entscheiderinnen und Entscheider im Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt stehen die Zukunftsfragen von Homecare, Sanitätshaus, Hilfsmittelversorgung, Medizintechnik und digitaler Gesundheitsversorgung. Das Format verbindet Marktanalyse, Zukunftsszenarien und konkrete Handlungsoptionen für Unternehmen, die Entwicklungen im Gesundheitsmarkt nicht nur beobachten, sondern aktiv gestalten wollen.
• Interdisziplinäre Perspektiven auf Markt, Versorgung, Technologie, Regulierung und Daten
• Praxisnahe Inhalte mit Fokus auf Umsetzbarkeit und strategische Relevanz
• Einordnung für Strategie, Prozesse, Investitionen und neue Geschäftsmodelle

Das Future Lab richtet sich an Führungskräfte und Verantwortliche aus Homecare, Sanitätshaus, Medizintechnik, digitaler Gesundheitsversorgung, Krankenkassen und angrenzenden Technologiebereichen. Besonders relevant ist das Format für Unternehmen, die ihre strategische Position im Gesundheitsmarkt angesichts von Digitalisierung, regulatorischem Wandel und zunehmendem Effizienzdruck weiterentwickeln müssen.
M Assist bezeichnet als Reality Gap die Lücke zwischen dem, was technologisch, strategisch und organisatorisch bereits möglich wäre, und dem, was Unternehmen im Versorgungsalltag tatsächlich umsetzen. Diese Lücke beschreibt einen der zentralen Engpässe im Gesundheitsmarkt: Viele Optionen sind bekannt, aber nur ein Teil davon wird konsequent in Prozesse, Strukturen und Angebote übersetzt.
Das Future Lab 2026 griff die Themen auf, die Unternehmen im Gesundheitswesen in den kommenden Jahren strategisch prägen werden:
• Backcasting und strategische Zielbilder statt linearer Trendfortschreibung
• Marktdynamik im Sanitätswarenmarkt und neue Wachstumsfelder
• KI im Gesundheitswesen, interoperable Systeme und patientenzentrierte Prozesse
• Telematikinfrastruktur und Hürden in der praktischen Umsetzung
• KI-Agenten im Unternehmensalltag und konkrete Einsatzfelder in Kernprozessen
• Demografischer Wandel, Babyboomer und Omnikanal-Strategien
• Robotik, Automatisierung, Datenstrategie und Cyber Security
• Resilienz, Entscheidungsfähigkeit und Handlungsstärke in unsicheren Marktphasen
Für Unternehmen aus Homecare, Sanitätshaus und Medizintechnik lassen sich die Inhalte des Future Lab 2026 in sieben zentrale Erkenntnisse verdichten:
Der Markt wächst, doch entscheidend ist nicht das Gesamtwachstum, sondern die Frage, in welchen Segmenten und Kanälen zukunftsfähige Wertschöpfung entsteht.
Einordnung für Unternehmen: Unternehmen sollten genauer analysieren, wo Marge, Differenzierung und langfristige Potenziale tatsächlich entstehen.
Der Online-Anteil im sanitätshausrelevanten Hilfsmittelmarkt ist noch vergleichsweise niedrig. Daraus ergibt sich jedoch kein Schutz, sondern ein klarer Hinweis auf bevorstehende Veränderungen in der Kundenschnittstelle.
Einordnung für Unternehmen: Omnikanal, digitale Zugänglichkeit und neue Zugangswege zum Markt werden weiter an Bedeutung gewinnen.
Wer Zukunft nur aus der Vergangenheit ableitet, bleibt häufig im Bestehenden gefangen. Zukunftsfähige Unternehmen entwickeln ein klares Zielbild und leiten daraus konkrete Fähigkeiten, Investitionen und Prioritäten ab.
Einordnung für Unternehmen: Strategische Planung sollte stärker vom gewünschten Zukunftsbild als von historischen Mustern ausgehen.
Nicht der Einsatz einzelner Tools macht den Unterschied, sondern ihre Einbettung in den Alltag. KI wird dann relevant, wenn sie Kernprozesse verbessert, Fehler reduziert und Mitarbeitende gezielt entlastet.
Einordnung für Unternehmen: Der Fokus sollte auf klar abgegrenzten Anwendungsfällen mit messbarem Nutzen liegen.
Wenige, klar definierte Pilotprojekte mit Business Case, Kennzahlen und Verantwortlichkeiten schaffen häufig mehr Wirkung als große KI- oder Digitalprogramme ohne Priorisierung.
Einordnung für Unternehmen: Umsetzungserfolg entsteht durch Klarheit, Fokus und eine konsequente Übersetzung in konkrete Anwendungen.
Datensicherheit, stabile digitale Infrastrukturen und die Abhängigkeit von Anbietern sind keine isolierten IT-Themen. Sie gehören zur strategischen Steuerung von Unternehmen im Gesundheitswesen.
Einordnung für Unternehmen: Führungskräfte sollten Cyber Security als Teil von Resilienz, Leistungsfähigkeit und Zukunftssicherung verstehen.
Viele Unternehmen wissen bereits, was zu tun wäre. Der eigentliche Unterschied entsteht dort, wo Prioritäten klar gesetzt, Entscheidungen getroffen und Veränderungen konsequent in Prozesse übersetzt werden.
Einordnung für Unternehmen: Wettbewerbsvorteile entstehen nicht allein durch Erkenntnis, sondern vor allem durch Umsetzungsstärke.
Die Inhalte aus dem Future Lab 2026 sind weiterhin relevant, weil sie zentrale Entwicklungen im Gesundheitswesen strukturiert einordnen. Von KI und Datenstrategie über Omnikanal und Cyber Security bis hin zu Resilienz und digitaler Infrastruktur: Diese Themen werden die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in den kommenden Jahren entscheidend prägen.
Der Anspruch des Future Lab ist: Teilnehmende bestmöglich auf die Zukunft vorzubereiten und dafür bewusst ein breites Themenspektrum abzudecken, von Markt und Versorgung über Technologie und Daten bis hin zu Sicherheit und Führung.
Dass dieser Ansatz wirkt, zeigt auch das Feedback aus dem Kreis der Teilnehmenden:
„Klasse Themenauswahl, die ihr da getroffen habt. Wirklich sehr großes Spektrum. Ich hab viel mitgenommen für mich selber. Sehr inspirierend.“
Lars Kieroth, Geschäftsführer von HODEY
Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob sich der Gesundheitsmarkt verändert. Die entscheidende Frage lautet, wie Unternehmen diese Veränderungen schneller in klare Prioritäten, belastbare Prozesse und zukunftsfähige Angebote übersetzen.
Wer den eigenen Reality Gap früh erkennt und systematisch bearbeitet, schafft die Grundlage für mehr Wettbewerbsfähigkeit, bessere Steuerung und eine Versorgung, die sich konsequenter an den Anforderungen des Marktes orientiert.

Wer die Inhalte des Future Lab 2026 vertiefen möchte, findet im Branchenreport „Impulse aus dem Future Lab 2026 – Gesundheitsversorgung 2035“ die Ausarbeitung der Vorträge, zentrale Markteinordnungen und konkrete Handlungsoptionen für Unternehmen aus Homecare, Sanitätshaus und Gesundheitswesen.
Branchenreport kostenlos herunterladen
Das nächste Future Lab findet 2028 statt. Wenn Sie Entwicklungen in Homecare, Sanitätshaus, Medizintechnik und digitaler Gesundheitsversorgung strukturiert einordnen und aktiv gestalten möchten, sollten Sie das nächste Future Lab bereits jetzt im Blick behalten.
Tragen Sie sich jetzt ein und erhalten Sie als erstes eine Einladung zum Future Lab 2028!
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